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Ausstellung '125 Jahre St. Gallen - Gais'

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Speicher und Teufen mit St. Gallen verbinden
 


1872: am ehesten von St. Gallen über Speicher nach Teufen

 

Die Initiative zum Bau der „Strasseneisenbahn St. Gallen — Gais“ (früheste Bezeichnung) ging von den V.S.B. aus. Deren Ziel war eine Versuchsstrecke für eine Alpenquerende Bahn nach Oberitalien.

Die Textilherren des appenzeller Mittellandes auf der anderen Seite suchten eine raschere und bequemere Anbindung ihrer Betriebe an ihr geschäftliches Zentrum, St. Gallen. Überdies schielten sie nach Herisau. Auch ihre dortigen Konkurrenten hatten inzwischen Bahnanschluss. Und für Textilien, namentlich für verarbeitete Ware, boten geschlossene Bahn-Güterwagen gegenüber der bisherigen Fuhrwerkerei massive Vorteile.

In diesem Sinne fand die Idee, St Gallen mit Gais über Speicher zu verbinden durchaus Gefallen. Fünf von acht der frühesten Vorschläge folgten denn auch dieser Linie.

Die Finanzierungsprobleme bestimmten es dann aber anders, so dass zwei getrennte Bahnen enstanden: zuerst diese nach Teufen und Gais, erst später und unter dem Dach einer eigenen Bahngesellschaft jene Speicher.

Rekonstruktionsversuch der Linienführung aufgrund der momentanen Quellenlage.

 


... oder wie käme man zum Riethüsli?

 

Weil dies der kürzeste Weg war und damit als die kostengünstigste (oberirdische) Strecke erschien, wählte die Appenzeller Strassenbahn-Gesellschaft 1886 die Ruckhalde für die Überwindung des Falkenburg-Riegels.

Ein Tunnel von St. Gallen bis zum Riethüsli wäre indessen immer die eleganteste und langfristig gesehen vielleicht sogar die günstigere Lösung gewesen.

Der 'Berneggtunnel', die erste Tunnel-Studie.

 

Dann sähe es im Riethüsli heute vielleicht so aus.


Die neueren und neuesten Planungen
 


197O: nur noch der Ruckhaldentunnel

 

1970 entstand eine Studie mit zwei möglichen Durchstichen zum Riethüsli, beide mit Beginn in der Talsohle:

  • eine Variante mit geschwungener Linie, der neuesten Planung leicht ähnlich,
  • ein gerader Duchstich mit auffallender Ähnlichkeit zum neuesten Vorschlag eines Auto-Tunnels vom Güterbahnhof in das Watt.



2015 und folgende

 


Die aktuelle Planung: der Ausgang kommt dort zu liegen, wo er auch 18972 vorgeschlagen wurden ...



... und soll nun so aussehen.


Auch eine Strassenbahn ...



... sieht heute etwas anders aus.