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Ausstellung '125 Jahre St. Gallen - Gais'

Die Bahn in der Landschaft


Die Bahn verlässt die Stadt und betritt das Gebiet des Appenzellerlandes
 


Riethüsli und Lustmühle

 

Das „grosse Riethäusli“, die erste Haltestelle der A.St. Das Gebäude stand etwa dort, wo heute das Haus an der Abzweigung nördlich der „Agrola“-Tankstelle steht. In der Waldschneise hinter dem „Riethäusli“ gab es eine Sprungschanze. Im Winter fanden dort Skjspringen statt.
Bild: Sammlung Holderegger, um 1900

Die ASt. verlässt den Kanton St. Gallen. Die Strasse ist hier noch eine Naturstrasse. Gebaut aufgrund des Strassengesetzes von 1851, verfügt mit 4.80 m über eine komfortable Breite. Der Preis dafür ist die dauernde Rutschgefahr auf der Bergseite.
Bild: Sammlung Holderegger, 1929

Ein paar Jahre früher: der Bahnbau erreicht die Lustmühle. Im Vordergrund das Gleis-Ende.
Diese Stelle war immer wieder rutschgefährdet—wie der Bereich der Haltestelle Lustmühle überhaupt.
Bild: Sammlung Holderegger, 1929

 

Die Haltestelle Lustmühle ist eine der am stärksten veränderten Stellen der Strecke. Hier noch im frühesten Zustand ohne Ausweichgleis und mit durchgehender Zahnstange. Die Zahnstange begann direkt vor der Lustmühlekurve, etwa dort, wo auf dem vorangehenden Bild die Baulokomotive steht.
Bild: Sammlung Holderegger, 1903

Es wäre ein Irrtum, anzunehmen, mit der Ankunft der Eisenbahn sei die Fuhrhalterei zu Ende gegangen. Man zähle die Fuhrwerke, die vor der Lustmühle stehen, weil die Fuhrleute sich stärkten (die Pferde mussten sich ja erholen können).
An der Ecke des Wirtshauses das Halteschild für die Bahn, wie es an allen Wirtshaus-Haltestellen — und ihrer waren viele — üblich war.
Bild: Sammlung Holderegger, 1910

Zum Vergleich: die letzte Kurvenkorrektur. Im Bild noch der vorherige Gleisverlauf, der seinerseits bereits das Ergebnis einer Korrektur und Verbreiterung war (vgl. nebenstehende Bilder).
Bild: Sammlung Holderegger

 


Niederteufen und Sternen

 

Niederteufen. Rechts im Hintergrund das abgebrochene Rest. Rössli mit der Haltestelle. Links der noch heute bestehende „Alte Zoll“.
Wie fast überall vor und nach Steigungen lagen die Haltestellen an der alten “Fuhrleute-Beiz“.
Bild: Sammlung Holderegger, um 1900

Niederteufen vor dem Bau der letzten Wohnblocks. Das „Rössli“ stand direkt vor dem Haus ganz im Hintergrund, etwa im Bereich der heutigen Strassenabzweigung.
Bild: Tüfner Poscht, undatiert

Sternen, das frühere Restaurant. Ein Schelm, wer sagt, hier gehe es ebenaus! Der Sternen liegt am Ende der Steigung vom Gmündertobel her.
Bild: Tüfner Poscht, undatiert