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Ausstellung '125 Jahre St. Gallen - Gais'

Die Bahn in der Landschaft


Vom Bahnhof St. Gallen bis zur Kantonsgrenze


Bahnhof bis Vonwilbrücke
 

Es gestaltete sich für die A.St. schwierig, eine vernünftige Zu– und Wegfahrt aus dem Bereich des Bahnhofs zu finden. Nach jahrelangen Streitereien und Verhandlungen und unter Druck von Kanton und Bund gestanden V.S.B. und Stadt der A.St. eine End-Haltestelle mit Drehscheibe samt Wartehalle und Wasserkran auf dem Bahnhofplatz zu.

Der Bahnhofplatz von Osten. Links das Hotel „Walhalla“, dahinter die Post, später Rathaus, und in der direkten Fortsetzung die Perronüberdachung der A.St.
Bild: Tagblatt Online, 26. März 2013

Zug der ASt. an der End-Haltestelle St. Gallen. Im Hintergrund die Post, später Rathaus.
Bild: Sammlung Holderegger, 1895

Ungefähr hier muss man sich die Drehscheibe der ASt. vorstellen.
Bild: Museumsverein Appenzeller Bahnen

 

Zugausfahrt aus dem Endbahnhof. Standort des Fotografen etwa beim Übergang St. Leonhard (am unteren Rand des nebenstehenden Bildes). Die Bäume am rechten Bildrand gehören zum Leonhardpärklein .
Bild: Sammlung Holderegger, 1904

Die Gegend westlich des Bahnhofs vom Turm der Leonhardkirche aus. Das Bild entstand 1904, also nach dem Bau der Leonhardbrücke. Diese setzt gegenüber dem früheren Übergang westlicher und südlicher an. Das führte dazu, dass die ehemals gerade Kornhausstrasse heute zwei schwache Knicks nach Süden macht und nun die ehemalige Bahnhofstrasse fortsetzt. Ein erster, auf dem Bild noch nicht sichtbarer Knick liegt beim östlichen Beginn des Leonhardpärkleins, ein zweiter an seinem Westrand (auf dem Bild am unteren Rand knapp sichtbar), etwa dort, wo vorher der Bahnübergang abzweigte.
Bild: Sammlung Holderegger, 1904

Drehscheibe und Stationsgebäude der A.St. am Bahnhofplatz. Rechts der Bildmitte, leicht gelb eingefärbt, die Drehscheibe.
Dahinter das ehemalige Restaurant Bierquelle, bereits angeschrieben mit „Strassenbahn St. Gallen — Gais“. Im Erdgeschoss fanden sich Billet-Schalter und Gepäck-Abgabe, im Obergeschoss die Wohnung des Bahnhofvorstandes.
Bild: Kantonsbibliothek St. Gallen; Sammlung Zumbühl

 


Ruckhalde bis Riethüsli
 

Zug der ASt. in der Ruckhaldenkurve. Die Mulde, in der auf dem Bild der Zaun steht, ist heute verschwunden. Sie wurde im Laufe der Zeit durch Abraummaterial aus verschiedenen Gleiskorrekturen, z.B. Hochwacht, Wattwald, Lustmühle, aufgefüllt.
Im Hintergrund die Vonwilbrücke im (Neu-)Bau.
Bild: Sammlung Holderegger, 1902

Die Leonhardbrücke im Bau. Der Blick folgt hier der Bahnhofstrasse (Bildmitte rechts). Ganz am rechten Bildrand das Häuschen der Brückenwaage wie auf dem obenstehenden Bild. Der alte Bahnübergang ist auf halber Bildhöhe links zu erkennen. Die Aufnahme zeigt, wie weit der Übergang nach Westen und Süden gerückt ist und wie stark im Bereich des Brücken-Wider-lagers aufgefüllt wurde.
Bild: Sammlung Holderegger, nach 1900

Verbreiterung der Teufener Strasse oberhalb der Hochwacht. Wahrscheinlich stammt das Bild aus der Zeit des Ausbaus der Tramlinie bis zum Nest (1913).
Bild: ammlung Haechler, undatiert

 
 

Die Appenzeller Strassenbahn auf der damals so benannten „Nest-Kreuzung“. Der früher gängige Name bezieht sich auf ein Restaurant „Nest“, das etwa 20 Höhenmeter oberhalb des heutigen Gewerbeschulhauses am Bernegghang stand.
Das Bild ist nach April 1913 entstanden, dem Datum der Eröffnung der Tramlinie Hochwacht—Nest (Union–Hochwacht war schon am 20. Oktober 1911 eröffnet worden).

Bild: Sammlung Haechler, undatiert